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129632674 about 3 years ago

Hi 1173Tom,

dass die Turnhalle abgerissen wurde, ist richtig. Ich hatte sie daher als razed:building=sports_hall getaggt. Damit können Gebäude als abgerissen markiert werden[1].
Der Hintergrund ist, dass es noch eine Weile Luftbilder geben wird, wo solche Gebäude noch vorhanden sind und im Zweifelsfall dann wieder von Couch-Mappern eingetragen werden.
Mit dem razed Tag ist klar, dass da nichts zu tun ist - es wird auch nicht gerendert. Wenn die Turnhalle nach und nach auf den Luftbildern verschwunden ist oder ein Neubau da steht kann das razed:building dann auch wirklich weg. Habe die Turnhalle erstmal wieder hinzugefügt.

Viele Grüße
Moritz
[1]: osm.wiki/DE:Key:razed:*

129795254 about 3 years ago

Hi Tatfahren, wo du gerade dabei bist, könntest du noch die anderen Parkplätze des Mappers checken, ob da auch Werbung bei ist?

Beste Grüße
Moritz

129422271 about 3 years ago

Hi Alex,

> bei den Fußwegen habe ich mich vor allem auf die Definition von highway=footway bezogen (highway=footway): "The tag highway=footway is used for mapping minor pathways which are used mainly or exclusively by pedestrians."
> Die Wege, um die es hier geht, sind schmale Wege zur Erschließung einer Wohnanlage ohne Verkehrsbedeutung für den Radverkehr. Sie sind nicht für eine "Mischnutzung" vorgesehen. "multi-use or unspecified paths and trails used by a variety of non-motorised traffic" fände ich hier also eher vermessen (es ist nicht falsch! aber trifft es mMn deutlich weniger gut).

In meinen Augen ist hier der deutsche Teil des Wikis ausschlaggebend, da es sich explizit um die Situation in DE, AT und CH handelt. Und da es kein beschildeter Gehweg ist, ist es danach ein hw=path. Der von dir angesprochene Satz im engl. Wiki:

> For multi-use or unspecified paths and trails used by a variety of non-motorised traffic the tag highway=path may be better suited.

würde in meinen Augen auch für hw=path sprechen.

> "highway=footway" heißt ja auch nicht unbedingt, dass die Anwohner dort nicht mit ihrem Rad bis zum Fahrradständer oder zur Haustür fahren können

Doch, genau das ist der Fall. Nach Access_restrictions#Germany[1] impliziert hw=footway ein bicycle=dismount. D.h. die Anwohnenden dürften dort nur schieben bzw. rollern. Das gibt die Situation vor Ort aber nicht her – es gibt weder Schilder, die das Radfahren auf den Wegen
untersagen, noch ein Vz 239. D.h. es müsste bei solchen Wegen ein hw=footway und bicycle=yes getaggt werden um die Situation korrekt zu erfassen.
Folgt man deinem Ansatz, müssten alle Wege, die primär als Fusswege erscheinen und bei denen Radfahren erlaubt ist bzw. nicht verboten ist zusätzlich mit bicycle=yes getaggt werden.
Oder andersrum, wenn man davon ausgeht, dass Radfahren auf hw=footway erlaubt sei, aber nur, wenn es z.B. bis zur nächsten Haustür/Fahrradständer o.ä. dann müssten alle anderen hw=footway noch bicycle=no bekommen.
Das erscheint mir praxisfern, dass das konsequent ordentlich getaggt wird (bzw. das passende bicycle-Tag wird eher vergessen) und es würde
zu noch mehr Konfusion bei der Interpretation, was hw=footway eigentlich ist, führen. Da ist hw=path mit der per default erlaubten Nutzung für Fuß und Rad deutlicher passender.

> (und auch Routingprofile für Fahrräder schließen diese Wege üblicherweise nicht per se aus, sondern belegen sie nur mit erhöhten "Zeitstrafen" oder ggf. Warnungen).

Ich habe mir das mal beim brouter angeschaut[2]. Die Kosten für einen Weg auf der Straße sind dort 1000/km vs 5050/km für hw=footway (ein gesperrter Weg hat Kosten von 10000/km). D.h. zumindest der brouter tut per default Einiges dafür, nicht über hw=footway zu routen. Wie das bei den anderen Routingengines ist, habe ich mir nicht genauer angeschaut.

> Ein Schild mit "Benutzung nur für Berechtigte" ist also entweder so eine Art widerrechtliche Anmaßung (davon gehst du aus, oder?) oder es entspricht halt einfach dem Rechtsstatus. Als Mapper "on the ground" muss man mMn von letzterem ausgehen und dann eine entsprechende Einschränkung hinterlegen ("destination" finde ich ehrlichgesagt eine gute Wahl - ich neige meistens eher zum weniger restriktiven "permissive", aber das liegt vermutlich auch nur daran, dass ich mir solche Wege nicht "verbieten" lassen will ;-).

In meinen Augen ist das eine halböffentliche Straße, weil da z.B. auch die BSR und normaler Verkehr lang muss/kann. Und in meinem Verständnis gilt bei halböffentlich die StVO, daher muss da ein ordentliches Schild hin (s.o.). In meiner Erfahrung hängen Privatleute gerne mal Schilder auf, weil sie ihre Ruhe haben wollen oder sonstwie was dagegen haben, wenn Wege genutzt werden, aber tatsächlich nicht befugt sind, irgendwelche Einschränkungen auszusprechen. Oder Ämter stellen die falschen Schilder auf, weil sie sie eben gerade da haben.
Ich vermute das da auch. Um das zu klären habe ich mal das Straßen- und Grünflächenamt kontaktiert. Mal sehen, was die dazu sagen.
Mit access=permissive könnte ich mitgehen, das passt ganz gut zu der Berechtigung.

Viele Grüße
Moritz

[1]: osm.wiki/OSM_tags_for_routing/Access_restrictions#Germany
[2]: https://bikerouter.de/#map=18/52.41215/13.58746/standard&lonlats=13.587465,52.41216;13.590261,52.411343&profile=trekking

129422271 about 3 years ago

Hallo Alex,

hast du da eine Stelle im englischen Wiki, die aussagt, dass unbeschilderte Wege hw=footway sind?
Ich konnte da nur
> or multi-use or unspecified paths and trails used by a variety of non-motorised traffic the tag highway=path may be better suited.
finden und das ist in etwa auch das was im deutschen Teil steht.

"Privatstraße - Benutzung nur für Berechtigte" ist darüber hinaus ein offensichtlicher Hinweis, dass hier eben kein öffentliches Wegerecht gilt.

Beim Privatweg gebe ich dir Recht, dass es dort nicht ganz so einfach ist.
Es gibt eine längliche Diskussion im Forum[2], dort wird sowohl operator:type=private als auch operator=private verwendet. Ob das Schild dort korrekt ist, ist in meinen Augen die entscheidene Frage. Es handelt sich wohl um eine halböffentliche Straße für die die StVO gilt. Und wenn die StVO gilt, muss es entsprechend dieser beschildert sein. Das besagte Schild gibt es meines Wissens in der StVO nicht, somit ist fraglich, ob es dort legitim ist und ein eingeschränktes Nutzungsrecht besteht.

> Vor diesem Hintergrund ist der Vorwurf des "Vandalismus" absolut fehl am Platze bzw. müsste mMn eher für denjenigen gelten, der solche Taggings wieder entfernt.

Naja, die ganze Diskussion zieht sich nun schon über zwei Jahre. Auf konkrete Hinweise und geduldige Erklärungen kam bisher nichts Substanzielles (abgesehen von Erläuterungen, dass schmale Wege nicht für Fahrräder freigegeben sein sollten, weil es ja "gefährlich" ist). Solange es aber on the ground nicht verifizierbar ist und aus anderen Gründen konsequent und ohne Eingehen auf Diskussionen strikt weiter gemappt wird, halte ich es in der Tat für Vandalismus.
Was die »Fantasiesperrungen« in dem CS[3] betrifft, habe ich dafür leider keinen anderen Begriff, in meinen Augen sind sie genau das (Sperrungen aufgrund einer Motivation, die nicht durch die Situtation vor Ort gedeckt ist). Ist leider auch was, was sich schon über Jahre hinzieht und wohl ursprünglich mit Tagging für Wandrer zu tun hat, um unbequem zu befahrende Wege aus den Statistiken zu bekommen.

Viele Grüße
Moritz

[1]: osm.wiki/DE:Key:access
[2]: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=70471
[3]: way/263140221/

129422271 about 3 years ago

> aber ist gut, ich hab keine Ahnung.

Das kann ich nicht beurteilen, da ich deine Motivation nicht kenne. Als Außenstehender kann man aber zu diesem Eindruck gelangen.
Jedenfalls ist es so, dass das Wiki, was in OSM den Konsens des Taggings darstellt, da sehr eindeutig in Bezug auf footway/path[1] ist:

> Andere Wege für nicht motorisierten (inkl. Pedelec) Langsam-Verkehr (kombinierte Rad- und Fußwege, Rad- und Fußwege ohne Gebotszeichen, Wanderwege, Abschneider, Trampelpfade) werden auch innerorts mit highway=path und weiteren Attributen (access=*, surface=*, width=* usw.) kartiert.

Wie gesagt, wenn du das ändern möchtest, dann ist das Wiki der Einstiegspunkt.

Für deine anderen Punkte sind vage Behauptungen nicht hilfreich (Privatstraße etc.). Helfen würden konkrete Belege in Form Rechtsnormen, Konsens im OSM-Forum oder die passende Stelle im Wiki. Alles andere führt nur zu gefühltem Tagging und letztendlich Kraut und Rüben für die unterschiedlichen Datenkonsumenten.

Deine persönlichen Anwürfe lasse ich einfach unkommentiert.

[1]: osm.wiki/DE:Tag:highway%3Dfootway

129422271 about 3 years ago

Schön wäre auch, wenn du in Zukunft aussagekräftige Changeset-Kommentare verwenden würdest. Dann hätten andere Mapper die Chance zu sehen, woran du gearbeitet hast.
Siehe osm.wiki/DE:Good_changeset_comments

129422271 about 3 years ago

Moin,
ich glaube die Diskussion hatten wir in der Vergangenheit schon:
Du hast wieder mal großflächig vandaliert und aus highway=path highway=footway gemacht, obwohl es dafür on the ground keinen Hinweis in Form von Schildern etc gibt.
Es wäre schön, wenn du das beim nächsten Mal im Vorfeld in den Changesets der Wege, die du ändern willst, diskutierst. In der Regel denken sich die Menschen beim Mapping was. Wenn du dann blind irgendwelches Fantasietagging machst, nervt das nicht nur, es kostet auch Zeit und Energie, das zu fixen.
Falls du das nachhaltig ändern möchtest, es gibt bei OSM einen Proposal-Prozess[1], mit dem Tagging-Änderungen herbeigeführt werden können. In meinen Augen ist es sinnvoller, dass du dich dort engagierst, um eine belastbare Taggingregelung zu erzielen.

Wenn irgendwo ein Schild mit »Privatstraße« steht[2], hat das keinen Einfluss auf das access-Tag. Dort gilt auch die StVO und ohne passendes Schild keine Einschränkung der Benutzbarkeit.

Moritz

[1]: osm.wiki/DE:Proposal_process
[2]: way/23948670

126909481 over 3 years ago

Moin,
auch ein Jahr später ist die Ortsverbindungsstraße immer noch kein Waldweg. Ich habe deinen Änderungssatz daher revertiert. Details hier[1] und dort[2].
Moritz

[1]: changeset/111396952
[2]: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=73938

123774880 over 3 years ago

Hi BER319,

ich denke das genau nicht. Mein Argument sind die östlich des Weges aufgestellten Pfosten und die dort befindlichen NSG-Schilder.
Außerdem ist meines Wissens nur an einer Seite des strittigen Weges eine INformationstafel vorhanden, so dass vor Ort nicht klar erkennbar ist, dass der Weg nicht freigegeben ist.
Auf der von dir verlinkten Schutzgebietskarte ist der Weg auch nicht als gesperrt markiert.
Sind alles eher weiche Argumente, aber in meinen Augen überwiegen die, die für eine allg. Zugänglichkeit des Weges sprechen.

Klarheit würde wahrscheinlich eine Nachfrage bei den Berliner Forsten bringen.

Viele Grüße
Moritz

124686028 over 3 years ago

Habe es wieder repariert.

124903039 over 3 years ago

Hallo PT-53,

ja, ich teile deine Meinung da. Mir ging es darum, dass motor_vehicle=no hier die ungünstigste Variante ist und die Zeit der Baustelle ziemlich kurz ist.
access:conditional ist super, nur mir persönlich zu umständlich zu taggen, da ich es zu selten nutze.

Viele Grüße
Moritz

124903039 over 3 years ago

Hi Okel,

besser wäre hier einfach highway=construction construction=tertiary opening_date=2022-08-24 zu setzen. Wobei eher kurze Baustellen zu mappen immer Abwägungssache ist.
Behälst du die Baustelle auf dem Schirm und schaust, wann die Straße wieder geöffnet wird?

Viele Grüße
Moritz

124686028 over 3 years ago

Hi momabebra,

was ist denn die Idee hinter dem Edit an der Kreuzung Buntzelstraße?
Du hast da einerseits die unterschiedlichen Oberflächen der Gehwege entfernt und auf einer Seite den Gehweg als separate gemappt. Dort gibt es aber sowohl je einen straßenbegleitenden Gehweg als auch auf der östlichen Seite einen separaten Gehweg direkt am Zaun.

Viele Grüße
Moritz

119483941 over 3 years ago

Habt ihr euch eigentlich abgesprochen?
note/3236938

Ich schau mir das bei Gelegenheit mal an.

122696987 over 3 years ago

Name ist wirklich nur der Name, habe es daher nach description verschoben. osm.wiki/DE:Namen#name_ist_nur_der_Name

120477613 over 3 years ago

Moin,

das ist so nicht richtig. Ob ein Weg öffentlich ist oder nicht, hat in OSM nichts mit dem access-Tag zu tun. Und ob ein Weg in irgendwelchen Geobasisdaten hinterlegt ist, ist für das Tagging auch völlig unerheblich. Getaggt wird, was on the ground verifizierbar ist. Das sind Geobasisdaten nicht. Und da vor Ort auch keine Schilder den Zugang einschränken, kann man operator=private bei Privatwegen setzen, access=* nur wenn es weitere Beschilderungen gibt.
Das Wiki hat da auch was Passendes zu[1]:
> Das Schild "Privatweg" bezieht sich in Deutschland in der Regel auf die Straßenunterhaltungspflicht (Öffentliche Hand/Kommune vs. privater Grundstücksbesitzer) und nicht auf das Wegebenutzungsrecht. Prüfe daher genau, ob der Weg wirklich nur eingeschränkt für jedermann zugänglich ist, bevor du das Merkmal verwendest.
Im Forum[2] gab es auch mal einen Thread dazu, der die Einzelheiten beleuchtet hat.

Viele Grüße
Moritz

[1]: osm.wiki/DE:Key:access#Werte
[2]: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=70471

120399675 over 3 years ago

Zu deiner bicycle=yes Frage: gib mal bitte die Weg-IDs an, bei denen das deiner Meinung nach fraglich ist. Dann schaue ich mal, was ich mir dabei dachte.

120399675 over 3 years ago

Welchen Weg meinst du genau?

122607801 over 3 years ago

Hi Nico,
das Eine hat mit dem Anderen genau was zu tun?
Wenn du der Meinung bist, dass der Fußweg hier als separate Linie besser passt, obwohl es im OSM-Sinne keine getrennte Linie ist[1] (keine bauliche Trennung), dann ändere bitte auch die Waltersdorfer Straße entsprechend, so dass schlecht wartbare Doppelungen vermieden werden.

Viele Grüße
Moritz

[1]: osm.wiki/Attributierung_von_Stra%C3%9Fen_in_Deutschland#Getrennte_Linien

122608403 over 3 years ago

Wenn es nach mir geht, würde ich access wieder ganz entfernen.
Sonst ist access=permissive wohl am passendsten. Das käme einer Duldung des Eigentümers gleich.