Und wieder einmal habe ich eine Grundsatzdebatte auf talk-at angezettelt.
Es geht um das Abzeichnen und Eintragen von Gehsteigen (sidewalk). Ich habe das in Innsbruck einmal probiert, das wurde konsequent gelöscht. Die Entscheidung damals meine Einträge zu löschen, waren im Nachhinein richtig gewesen. Es reicht doch, wenn an die Strasseneigenschaft, das “sidewalk” angehängt wird.
Ich frage mich wieder einmal, wann ist zuviel, zuviel?
Da folgt ein Rattenschwanz an Problemen. Wird dann an jedem Knotenpunkt eine Ampel eingezeichnet? Wie verlaufen die Relationen? Werden die Relationen dadurch nicht unnötigerweise verkompliziert?
Muss alles und jedes auf OSM eingetragen werden? Wann und wo ist Schluss damit? Was sagt die OSMF dazu, falls sie überhaupt zuständig dafür ist.
Als nächstes werden alle Oberleitungsmasten bei der Eisenbahn eingezeichnet. Jeder Kanaldeckel, alle Schneestangen entlang einer Strasse, die Gasthäuser mit Speisenangaben und Preisen. Das hat doch nichts mehr mit Navigation oder Stadtplänen zu tun, es ist ein reines füttern und vollfüllen einer Datenbank. Will man Google Konkurrenz machen? Keine Chance! Sinnvoller wäre es, sich auf die Grundlagen bei OSM zu konzentrieren und die Detailverliebtheit etwas einzuschränken bzw. nicht weiter auszubauen.
Ja, ich gebe es zu, dass ich Strassenlaternen, Hundekotsackspender (wer sucht bitte auf seinem Navi danach???) einzeichne. Aber ich bin auch dabei, mehr Hausnummern zu mappen (Bsp. Franking, Einsiedeln)





